Montag, 26. März 2012

Testbericht der LED LENSER X7R Taschenlampe


In diesem Blogeintrag möchte ich euch die LED LENSER X7R Taschenlampe vorstellen, die ich seit einigen Tagen testen durfte. Nach der großen LED LENSER M14 und der kleinen LED LENSER P5R ist dies die erste Taschenlampe mit zwei LED Lichtquellen, die ich ausprobiert habe. Das X ist die Kennzeichnung für mehrere Lichtquellen, der sogenannten X-Lens Technology, die 7 ist die Produktgröße und das R steht für Rechargeable, also wiederaufladbar. Das heißt nicht nur, dass die X7R mit Akkus benutzt werden darf, sondern man kann sie (analog zur P5R) direkt aufladen, ohne sie zu öffnen (Floating Charge System).

Ersteindruck der Taschenlampe an sich: Sieht schon ein bisschen seltsam aus . Hat man sich erst einmal an den ovalen Reflektorkopf der Lampe gewöhnt, freundet man sich allerdings schnell mit ihr an, denn die Lampe ist recht leicht und handlich - und nicht zuletzt wirklich hell mit ihren 470 Lumen. Außerdem rollt sie nicht vom Tisch . In einem beleuchteten Raum sieht der Lichtkegel nicht viel heller aus als der von der M14 mit 225 Lumen, aber sobald man auf einem wirklich dunklen Feldweg steht, kann man deutlich heller und weiter leuchten.

AUSSTATTUNG: Geliefert wird die X7R in einem Koffer, der zunächst aussieht wie ein Werkzeugköfferchen .


Der praktische Behälter beherbergt sämtliches Zubehör. Neben der Taschenlampe inklusive Akku werden außerdem folgende Dinge mitgeliefert:
  • Handschlaufe 
  • Gürtelclip 
  • Ladegerät mit USB-Anschluss 
  • Steckdosenadapter (USB auf Steckdose)
  • Wandhalterung inkl. Dübel 
  • Smart Card 
  • Bedienungsanleitung 


Mit all diesen Dingen ist man gerüstet für alle Situationen. Durch den USB-Anschluss des Ladekabels kann die Lampe fast überall unterwegs geladen werden. Außerdem braucht man keine großen Taschen, sondern kann sie unterwegs am Gürtel tragen.

GRÖSSE UND GEWICHT: Die X7R liegt wirklich gut in der Hand. Während die P5R mit einer Länge von 12 cm so klein ist, dass sie perfekt in die Hosentasche passt, ist die LED LENSER X7R mit einer Länge von 16,7 cm bei eingefahrenem Fokus und 18 cm in vollfokussiert etwas größer, aber trotzdem nicht unhandlich. Das liegt wohl auch am Gewicht von 240 g. Damit ist sie deutlich leichter als die M14, obwohl sie viel mehr Licht abgibt.

STROMZUFUHR: Die LED LENSER X7R ist mit einem 3,7 V 18650 Li-Ion Akku mit 2200 mAh ausgestattet. Durch das Floating Charge System kann dieser Akku geladen werden, ohne dass er aus der Taschenlampe entnommen werden muss. Dies geschieht über den blanken Knopf am hintere Ende der Lampe ganz einfach über einen Magneten am Ladegerät. So kann man die Lampe ebenfalls in die Wandhalterung einhängen, um sie dort aufzuladen. Das Ladegerät ist klein und handlich und kann problemlos überall mit hingenommen werden. Durch den USB-Anschluss kann man es entweder am PC / Netbook / Notebook laden oder über den Adapter an einer Steckdose. Mit einem Auto-Adapter für den Zigarettenzünder ist die Aufladung im Auto während der Fahrt ebenfalls möglich. Die Taschenlampe kann also auf vielfältige Weise wieder einsatzfähig gemacht werden, wenn sie mal leer sein sollte. Die Ladedauer beträgt ca. 2 Stunden, dass die Lampe läd wird mit einer rot leuchtenden LED am Ladegerät angezeigt. Sobald die Lampe vollständig geladen ist, leuchtet die LED grün. Während ich bei der kleinen P5R recht unzufrieden war, weil sie einen speziellen Akku mit Plus- und Minus-Pol an derselben Seite hatte, damit sie über den Kontakt geladen werden kann, wurde dieses System bei der X7R verbessert: Mitgeliefert wird ein normaler 18650 Li-Ion Akku (im Gegensatz zum speziellen 14500 Akku der P5R, der beide Pole an einer Seite hat und somit nur direkt bei LED LENSER nachgekauft werden kann). Diese Neuerung finde ich sehr gut, denn somit kann man auch andere Akkus verwenden, was die Taschenlampe noch flexibler macht, denn im Wald hat man selten ein Notebook, Auto oder geschweigedenn eine Steckdose in greifbarer Nähe.



Über die Akkulaufzeit kann ich mich nicht beklagen. Nachdem ich die X7R zwei Wochen lang immer wieder im Einsatz hatte, habe ich sie nun zum ersten Mal aufgeladen. Die Leuchtdauer ist mit 7,5 Stunden angegeben, für einen Nachtcache sollte dies auf jeden Fall ausreichen. Die P5R verließ mich bei Dauerbenutzung ja bereits nach einer Stunde, die X7R wird mir dies wahrscheinlich nicht antun . Kurz bevor der Akku leer ist, gibt die X7R über das Low Battery Message System ein Lichtsignal an den Benutzer, um ihn darauf hinzuweisen, dass die Lampe geladen werden sollte. Ungefähr 5 Minuten vor Leerlaufen gibt die Lampe alle 10 Sekunden ein Blinksignal ab. Das kann zwar beim Suchen von Reflektoren oder Hinweisen recht nervig sein, ist aber notwendig, denn wenn die Lampe einfach ausgeht, ärgert man sich noch mehr, weil man nicht darauf vorbereitet war .

Außerdem besitzt die LED LENSER X7R zwei Energy Modes: "Constant Current" und "Energy Saving". Der "Constant Current" Betrieb gewährleistet eine konstante Helligkeit, steht nicht mehr genug Energie zur Verfügung, um diese zu erzeugen, schaltet sich die Lampe ab. Der "Energy Saving" Modus erlaubt der Lampe dagegen, auch bei geringerer Energieversorgung anzubleiben, auch wenn sie dann weniger Lumen ausgibt. Dies bedeutet, dass die X7R im zweiten Modus länger läuft als im ersten, dafür aber im ersten Modus gleichbleibende Helligkeit garantiert.

BEDIENUNG: Wie alle LED LENSER ist auch die X7R mit nur einem einzigen Knopf am schmalen Ende der Lampe ausgestattet, mit dem man die Lampe via Smart Light Technology bedient. Durch Antippen des Knopfes wird der Boost Modus aktiviert und die Lampe leuchtet direkt mit 130 % - aber nur, so lange man den Knopf angetippt hält. Sehr praktisch, wenn man nur ganz kurz Licht braucht. Drückt man den Knopf ganz, schaltet man die Taschenlampe normal an. Sie leuchtet dann mit 100%. Wenn sie angeschaltet ist, kann man sie nochmals antippen - so wird der Modus gewechselt. Man kann so mit mehrmaligem Antippen einfach alle Modi durchschalten. Die Reihenfolge ist:
  • Power Mode (100 % Leuchtkraft) 
  • Low Power Mode (30 % Leuchtkraft) 
  • Blink Mode 
  • S.O.S Mode 
  • Strobe Mode
Der Low Power Mode ist dimmbar, indem man den Knopf länger angetippt hält kann man die gewünschte Dimmstufe durch loslassen des Knopfes präzise auswählen. Ein tiefer Druck auf den Knopf schaltet die Lampe direkt wieder aus. Bei erneutem Einschalten startet sie wieder im 100 % Leuchtkraft Modus. Durch die Technik des Antippens kann man problemlos und schnell alle Modi durchschalten und den gewünschten Modus schnell anwählen.

Das eben beschriebene Modiprogramm ist das Professional Program. Die LED LENSER X7R verfügt analog zur M-Serie über 3 Lichtprogramme, zwischen denen man umschalten kann. Tippt man den Knopf bei ausgeschalteter Taschenlampe viermal an und drückt ihn dann ganz, wechselt man zum nächsten Lichtprogramm. Dies wird durch Blinken bestätigt. Blinkt die Lampe einmal, befindet man sich nun im Programm 1, bei zweimal befindet man sich in Programm 2 und bei dreimaligem Blinken in Programm 3. Die Programme haben folgende Modi:

Programm 1 - Professional: Power, Low Power, Blink, S.O.S., Strobe
Programm 2 - Easy: Power, Low Power
Programm 3 - Defence: Power, Strobe

So kann jeder Benutzer für sich wählen, welche Modi ihm wichtig sind. Für einfache Anwendungen reicht das 2. Lichtprogramm "Easy" völlig aus, möchte man schnell auf den Abwehrmodus zugreifen, wählt man "Defence" und um auf alle Modi zugreifen zu können "Professional".

Der Moduswechsel durch viermaliges Antippen und Einschalten erscheint beim Lesen wahrscheinlich etwas unvorteilhaft, ist aber ganz einfach und man gewöhnt sich schnell daran. Durch die Smart Card im EC-Kartenformat hat man die verschiedenen Modi immer parat, ich finde allerdings, man kann die Funktionen schon nach ein paar Mal Benutzen auswendig und benötigt die Karte daher eher selten.


FOKUS: Ich war zunächst skeptisch, ob eine Taschenlampe mit zwei Leuchtquellen und somit auch zwei Reflektoren überhaupt einen runden Lichtkegel erzeugen kann. Aber ja, es funktioniert sehr gut. Wenn man es nicht weiß, sieht man am Lichtbild nicht, dass es sich um eine Lampe mit mehreren Lichtquellen handelt - es sei denn, man leutet direkt an eine Wand in weniger als 30 cm Entfernung. Trotz der zwei Lichtquellen gibt auch die X7R wieder ein sehr schönes, gleichmäßiges Lichtbild ab, egal in welcher Fokussierung man sich befindet. Keinerlei Ringe oder dunkle Bereiche. Außerdem kann durch den Speed Focus die Fokussierung mit einer Hand verändert werden (Smart Focus System).

Anders als bei meinen bisherigen LED LENSER Handlampen kann zwar auch die X7R verriegelt werden (was bedeutet, dass der Fokus nicht mehr verstellt werden kann), allerdings geschieht dies nicht durch Drehen des Lampenkopfes, sondern durch einen Schieberegler am Hals der Lampe. Erste Erkenntnis dieses Schiebers: Personen, die noch nie eine LED LENSER in der Hand hatten, benutzen intuitiv diesen Regler, wenn sie die Lampe einschalten wollen. Ist nicht weiter tragisch, fand ich aber bemerkenswert . Vorteil dieses Schiebers ist, dass die Lampe somit nicht nur mit einer Hand fokussiert, sondern auch mit einer Hand arretiert werden kann. Bei der alternativen Dreh-Arretierung, die die M14 und P5R besitzen, benötigt man zwei Hände.


An sich habe ich auch kein Problem mit der Variante, den Fokus über diesen Schieber zu arretieren, allerdings wirkt der Arretierungsring des Schiebers nicht so hochwertig wie der Rest der Lampe. Außerdem ist Lampenkopf aus Plastik und nicht, wie bei P5R und M14 aus Metall. Dadurch spart die Lampe wahrscheinlich etwas Gewicht, allerdings wirkt sie so auch nicht gantz so hochwertig, wie ihre metallköpfigen Geschwister - die allerdings auch nur einen Reflektor besitzen. Vielleicht ist die Wärmeableitung so effektiver?! Zudem gibt es auf der Plastikabdeckung um die Linsen herum vier "Stanzpunkte", die mir überhaupt nicht gefallen. Natürlich kommt es bei einer Taschenlampe nicht aufs Aussehen an, wenn sie wirklich hell ist und ihren Zweck erfüllt, aber das ist einfach second type of uncool. Ich bin kein Taschenlampendesigner, aber hätte man das nicht eleganter lösen können?


Abgesehen von diesem Manko kann ich über den Fokus an sich aber nicht meckern. Hauptsache, das Lichtbild ist in allen Einstellungen gleichmäßig und der Fokus lässt sich auch mit dem Schieber gut feststellen und lösen. Außerdem habe ich das Gefühl, dass LED LENSER die Dichtigkeit gegen Wasser bei der X7R verbessert hat. Es entsteht nämlich ein kleiner Unterdruck, den man bemerkt, wenn man die Arretierung löst und Fokus verändern will. Dann muss man nämlich zunächst etwas mehr Kraft aufwenden. Da ich bereits des öfteren ein paar nette Gespräche mit LED LENSER Mitarbeitern und Besitzern geführt habe und dabei auch das Thema Wasserdichtigkeit aufkam bin ich immer noch überzeugt, dass eine LED LENSER mit arretiertem Fokus genau so wasserdicht ist wie eine Fenix - zumindest bis 2-3 Meter Wassertiefe. Mit dem Druckverhalten unter Wasser kenne ich mich zu schlecht aus, um da was abschätzen zu können . Einziges Manko an der Arretierung ist, dass diese durch das Plastik nicht so edel wirkt und außerdem auch im Lock-Zustand nicht ganz fest sitzt und man den Kopf noch ein klitzekleines bisschen verschieben kann (M14 und P5R bekomme ich dagegen problemlos fest).

ROBUSTHEIT: Wie bereits angemerkt, finde ich Plastik nicht so edel wie Metall, aber trotzdem macht die X7R einen recht robusten Eindruck. Die LED LENSER, die ich schon seit längerem besitze, zeigen inzwischen ein paar kleine Abnutzungen am Metall, die entsprechenden Stellen sind nicht mehr schwarz, sondern silber, aber es sind ja auch Gebrauchsgegenstände. Obwohl ich die X7R auch schon seit zwei Wochen mit mir im Rucksack rumschleppe, zeigt sie zwar am hinteren Ende die üblichen klitzekleinen Abnutzungen an den Kanten, aber durch das Plastik sieht der Kopf aus wie nagelneu.

ANWENDUNG / PRAXISTEST: Wie gesagt, ich habe mit der LED LENSER X7R bereits einige Spaziergänge auf dunklen Waldwegen und auch den Test im Schießstand auf dem Taschenlampenevent hinter mir und bin begeistert: Sie ist wirklich richtig schön hell. Als ich damals die M14 in der Hand hatte (225 Lumen), war ich bereits begeistert, aber gegen die X7R kann auch die M14 einstecken und wirkt schon fast dunkel. Außerdem hat die X7R einen Li-Ion-Akku und ist somit deutlich leichter als die M14 - wodurch sie wesentlich komfortabler ist. Unfokussiert leuchtet die X7R die nahe Umgebung großräumig und gleichmäßig aus, fokussiert strahlt sie sehr weit (näheres dazu im Video). Man erleuchtet mit dieser Lampe schon fast den ganzen Wald. Sie eignet sich also perfekt fürs Geocaching, denn sie ist leicht und trotzdem hell und kann fast überall geladen werden.




Folgendes Video zeigt nochmal die Leuchtkraft und die Features der Taschenlampe und vergleicht sie mit der LED LENSER H14 und M14:



Das Fazit:

PRO: Sehr gutes Gewicht- / Größenverhältnis, liegt gut in der Hand, flexibel einsetzbar durch viele Auflademöglichkeiten, andere Akkus einsetzbar, extrem hell, gute Akkulaufzeit, Arretierung Ein-Hand-bedienbar.

CONTRA: Wirkt durch das Plastik nicht so hochwertig wie die LED LENSER mit Metallkopf, Fokusarretierung ist etwas wacklig, unschöne Stanzpunkte.

Wer jetzt noch nicht genug Informationen gesammelt hat, LED LENSER hat eine Firmen-Webseite und außerdem eine Facebook-Seite und einen Twitteraccount.

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Kommentare:

  1. "Man erleuchtet mit dieser Lampe schon fast den ganzen Wald. Sie eignet sich also perfekt fürs Geocaching"

    So langsam dürfte der Anteil der Vollidioten unter den Geocachern den Anteil in der Normalbevölkerung überschreiten. Gratulation.

    Altcacher

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    1. @Altcacher: Erstmal bezieht sich der zweite Satz hauptsächlich auf den nachfolgenden Nebensatz, den du weggelassen hast ("Man erleuchtet mit dieser Lampe schon fast den ganzen Wald. Sie eignet sich also perfekt fürs Geocaching, denn sie ist leicht und trotzdem hell und kann fast überall geladen werden.") und zweitens habe ich keine Ahnung, in welchem Zusammenhang eine helle Taschenlampe mit Vollidioten steht. Oder möchtest du mich jetzt als Vollidiot titulieren, weil ich finde, dass man für Nachtcaches eine helle Lampe braucht?

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    2. Ich glaube zwar nicht ersthaft, dass du meine Antwort verstehen kannst oder gar willst, aber was soll's.

      1. Wenn jemand in einem Satz etwas feststellt und sich in einem zweiten mit "also" auf den ersten bezieht, dann bezieht sich der zweite halt auf den ersten. Dein Deutschlehrer erklärt dir das sicher ausführlicher, wenn du nett fragst.

      2. Ja, allerdings, das will ich. Die Lumenprotzerei in diversen Blogs ist meines Erachtens ein deutliches Zeichen von Vollidiotentum.

      Ich treffe deinesgleichen regelmäßig im Wald. Meist als lärmendes Rudel von mindestens 6 Leuten, das man nur deswegen eher sieht als hört, weil in der Tat der Wald "fast ganz erleuchtet" ist. Halbwegs naturverträgliches Geocachen? Hobby im Verborgenen? Quatsch, die Taschenlampe ist schließlich der moderne Fuchsschwanz des cachenden Prolls. Und außerdem kann man mit der Mega-Lampe voll toll nachts Tiere blend^Wbeobachten und das macht sich im Log total super.

      3. Was das "Brauchen" angeht: Komisch, wie habe ich eigentlich meine ersten Nachtcaches gefunden? Ohne LED-Flakscheinwerfer, sondern mit der Halogenfunzel. Und meine heutige LED-Lampe läuft eigentlich immer nur im Sparmodus. Aber mir geht es ja auch um's Sehen, nicht um's gesehen werden.

      Aber ich wünsche weiter viel Spaß beim Taschenlampentesten und Waldausleuchten. Wenn ihr Deppen es demnächst geschafft habt, dass das Betreten des Waldes bei Nacht für den Normalbürger bundesweit verboten wird, kann unsereiner zwei, drei Jahre später vermutlich wieder in Ruhe cachen gehen. Uns sieht man schließlich kaum.

      Noch Fragen?
      Altcacher

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    3. Warst du schonmal mit mir im Wald? Wahrscheinlich nicht. Wenn du mir jetzt sagen möchtest, dass man im Video ja sieht, wie ich im Wald rumstrahle: Hinter meinem Rücken befindet sich eine Straße und ein Bus-Wendehammer, wodurch da ohne hin oft langgestrahlt wird. Ich bin grademal einen Meter aus dem Leuchtradius der Straßenlaterne raus.

      Aber da du mir eh unterstellst, ein "Vollidiot" und "Lumenprotzer" zu sein, ohne dass du mein Verhalten im Wald kennst, fehlt mir die Lust, ausführlich zu antworten. Eine sachliche Diskussion findet ohne Beleidigungen statt, nur als Tipp. Das erklärt dir nicht nur dein Deutschlehrer, sondern jeder Mensch mit Verstand.

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    4. Ich muss nicht mit Dir in den Wald, schließlich scheibst du in deinem Artikel ja deutlich, worauf es ankommt. Lumen. Mehr Lumen. Wald ausleuchten.

      Für die Annahme, mein Kommentar werde nicht freigeschaltet, bitte ich um Entschuldigung. Sie entstand dadurch, dass ein Weilchen nach Absenden meines Kommentars dein Post von 05:07 erschien.

      Ansonsten ist von meiner Seite eigentlich alles gesagt.

      Altcacher

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    5. Eine Taschenlampe ist nunmal dafür ausgelegt, zu leuchten. Da man sie im Gegensatz zu Maglite und co. nicht als Schlagstock verwenden kann, ist die Helligkeit das einzige verbleibende Hauptmerkmal. Ich gehe ja auch auf Gewicht, Verarbeitung und Akkulaufzeit ein. Aber nur wenige kaufen sich eine Taschenlampe, weil sie schön aussieht. Die Lampe ist nunmal sehr hell, dafür wurde sie ja auch gebaut. Das kann ich ja schlecht unter den Tisch fallen lassen.

      Die Sache mit der Kommentar-Uhrzeit ist in der Tat etwas blöde. Da ich Emails bekomme, achte ich nur dort auf die Zeit. Im Loginbereich des Blogs steht ebenfalls die korrekte MESZ - wieso die Kommentare (im Gegensatz zu den Blogposts) die Zeit aus einer US-Zeitzone erhalten, kann ich nicht sagen. Ich habe schon des öfteren nach Einstellungen gesucht, aber die gibt es wohl nicht. Da hat wohl jemand vergessen, die Zeitumrechnung auch für Kommentare einzufügen.

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  2. Heißer Tipp für alle, die dieser Blogpost nicht interessiert: schließt einfach das Fenster und beschäftigt euch mit sinnvolleren Dingen, statt den ganzen Blogpost auf der Händeringenden Suche nach Punkten, auf denen ihr rumreiten könnt, zu durchsuchen ;)
    Dieser Post ist für Leute, die Interesse an einer X7R haben und mehr darüber erfahren wollen - und keine Plattform für Trolle (denen empfehle ich außerdem Norwegen, habe dort einige Artgenossen gesehen :D).

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    1. Ah, es werden nur angenehme Antworten freigeschaltet?

      Das solltest du vieleicht deutlich sagen. Passt aber perfekt ins Bild.

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    2. Und schon wieder werden falsche Annahmen gemacht. Ich moderiere Kommentare nicht, weil ich zensiere, sondern weil meine Plattform kein Platz für anonymes Mobbing ist. Guck dich mal im Geoclub um, falls du das nicht verstehen solltest.
      Ich bin leider nicht 24/7 wach, um auf meinen Email-Eingang zu gucken und auf Kommentarfreischaltungen zu warten. Also kann das (vor allem zwischen 2 am und 9 am) durchaus etwas dauern. Sorry daher, dass ich deinen Kommentar zwischen 5:18 Uhr und 6:09 Uhr nicht freigeschaltet habe.

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  3. Sind wir hier im Kindergarten? Reden ist Silber schweigen ist Gold.
    Bähhhh die hat mich mit Sand beworfen, jetzt spiele ich nicht mehr mit der!!

    Gruß
    Stefan aka 4Stodo

    ich habe keine Lust mich jetzt irgendwo anzumelden um mit Nickname zu stehen.

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    1. Du kannst auch "Name/URL" statt Anonym wählen, dann wird oben halt statt Anonym der von dir eingegebene Name angezeigt :) (Wobei es eigentlich egal ist)

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  4. Ich weiss nicht, was hier für Kommentare losgetreten werden, denn hier hat Ferrarigirl einen Testbericht zur TaLa abgegeben!
    Ich habe eine Fenix TK35, die hat fette Lumen. Nur benutze ich diese Stufe fast nie, da mir die beiden schwachen Leuchtstufen vollkommen ausreichen.
    Trotzdem ist es nett, auch über 800 ANSI Lumen abgreifen zu können. So passierte es mir bei einem NC, dass wir uns verlaufen haben und über ein Feld mal volle Power gegeben haben und so den versteckten Reflektor überhaupt sahen.
    Ich habe also eine Lampe mit extrem viel Licht, doch gehe ich damit verantwortungsvoll um und die hier vorgestellte Lampe hat sogar dimmbare Leuchtkraft. Kein Grund also, jeden mit einer Lampe mit viel Reserve abzustrafen oder gar zu beleidigen.
    Mein Auto hat auch 100PS und ich fahre nie mit 6.750 Umin, bei denen die Leistung erst anliegt. Trotzdem ist es gut zu wissen, das man solche Reserven hat.

    Danke für den Test, mir gefällt die hier gezeigte Lampe zwar nicht, auch wenn die endlich eine sehr gute Regelung hat. Die Geschmäcker sind halt verschieden.

    Die3JHs GC.com

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  5. Hihi. Ich bin auch Lumenprotzer! ;)

    Es soll ja ggf. auch andere Bereiche auf dieser Weltkugel geben, als den tiefen Wald voller verschreckter Tiere, wo man mal nach Herzenslust mit Lumen schmeißen kann.

    Danke für den schönen Testbericht.
    Das gute Stück sieht ja wirklich reichlich ungewohnt aus mit dem ovalen Kopf... Kann mir aber gut vorstellen, dass man sich da ruck-zuck dran gewöhnt.

    Erzähl mal mehr über die Wasserdichtigkeit. Die ist bei mir bisher immer größtes Killerkriterium gegen LED Lenser (gewesen).. Weißt du da noch genaueres? (Greift die Arretierung wirklich rund herum und dichtet somit ab?)

    Und du weißt nicht zufällig, welche LED-Chips da eingebaut sind (XP-G? Gar keine cree?)Ich finde es per Google auch nicht auf die Schnelle.
    Das wäre zum vergleich mit anderen Herstellern hochinteressant... Die Lumen-Angaben finde ich bei den Lensern immer etwas schwierig.

    Danke schonmal.
    Liebe Grüße aus Flens
    Mc Kay

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    1. Moin Moin!

      Wie gesagt, immerhin rollt die X7R nicht vom Tisch ;) Da sie aber sonst leicht, nicht so klobig und hell ist, kann man die ovale ungewohnte Form wirklich gut verkraften.

      Also ich persönlich bin überzeugt, dass die "normalen" arretierbaren LED LENSER (M-Reihe, teilweise P-Reihe,...) richtig wasserdicht sind - so lange man den Fokus unter Wasser nicht löst geschweigedenn verstellt. Logischerweise kann dann leicht Wasser ins Innere gelangen. Genau aus diesem Grund schreibt LED LENSER die Lampen aber auch als nicht wasserdicht aus. Ich habe mich das aber auch schon gefragt und deshalb beim Geocoinfest in Köln mit einem LED LENSER Mitarbeiter unterhalten. Er meinte, es gäbe mehrere Mittelungen von Nutzern, die die Taschenlampen nächtelang in einer Wanne voll Wasser liegen ließen haben und sie funktionieren immer noch. Ich selbst bin allerdings immer so ein Schisser, dass ich es nicht auszuprobieren wage (ich habe auch ein wasserdichtes Handy und traue mich nicht, es in ein Glas Wasser zu tunken ;) ).

      Bei der X7R ist die Arretierung ja etwas anders als bei den Lampen mit nur einem Reflektor. Man dreht ja nicht mehr den ganzen Kopf, sondern nur noch diesen Plastikring. Was mir direkt auffiel ist, dass der Ring nicht hundertprozentig greift, egal wie fest ich ihn auf Lock drehe. Deshalb würde ich meine Hand nicht ins Feuer legen, dass die Arretierung bei der X7R genau so gut ist wie bei den herkömmlichen arretierbaren Lampen.

      Nach den Chips habe ich auch schon gegooglet. Da findet man absolut nichts. Selbst LED LENSER beschreibt die Leuchtmittel nur mit "High End LED Leuchtmittel", was ich sehr schade finde. Ich wusste aber mal, was für Chips da drin sind, weil wir die Lampe aufgeschraubt und nachgeguckt hatten (man kann die Lampe ja praktischerweise sehr weit auseinanderbauen). Natürlich hab ich das grade nicht im Kopf, aber ich gucke nachher mal nach.

      Liebe Grüße aus Lübeck,
      Lisa

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    2. Also...auf den Test der Wasserdichte würde ich glaube ich verzichten ;) Man kann natürlich mit hinschreiben, was der Hersteller so angibt, aber ich weiß nicht, ob ich das wirklich ausprobieren will. Wenn es dann nicht so funktioniert, ist die Lampe ja irgendwie, wie soll ich sagen, nicht mehr so ganz funktionstüchtig. Und das wärs mir nicht wert :D

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  6. Ich moechte dem Ferrarigirlnr1 meinen ganz herzlichen Dank für ihr tolles Vorstellen der X7R übermitteln. Ich bin Laie und ein einfacher Spaziegaenger, der auch mal im Dunkeln im Wald oder Waldrand unterwegs ist. Meine bisherige MegalIght 3 war ja sehr gut, aber auch sehr groß und schwer. Dank des Beitrages habe ich mir nun die X7R zugelegt und bin begeistert! Die Beleidigungen sind sehr doof und unmöglich. Ich sende liebe Grüße und bedanke mich beim Ferrarigirlnr1 fuer ihre Muehe. Habe aber noch eine Frage: Schadet der ständige Anschluss der Lampe an der Ladestation dem Akku ? Liebe Grüße bubo06@gmx.de

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  7. Hallo Frau Anonym!
    Wenn ich sowas schon lese... "…Ich glaube zwar nicht ersthaft, dass du meine Antwort verstehen kannst oder gar willst…" ...stellt sich mir die Frage, wozu du dann hier überhaupt etwas postest?! Glaubst du wirklich, irgend jemand interessiert dein Geschmiere hier?

    "…Die Lumenprotzerei in diversen Blogs ist meines Erachtens ein deutliches Zeichen von Vollidiotentum…" In punkto Vollidiotentum, hast du ja ne eigene Klasse aufgemacht...

    "…Wenn ihr Deppen es demnächst geschafft habt, dass das Betreten des Waldes bei Nacht für den Normalbürger bundesweit verboten wird…" Nicht das Leuchten im Wald ist das entscheidende Problem, sondern die Massen an Leuten, die Nächtens durch den Wald ballern ist es! Und da du ja auch sehr oft Nachts im Wald anzutreffen bist (…Ich treffe deinesgleichen regelmäßig im Wald…), somit auch deine Schuld!
    Aber genau das wirst DU natürlich abstreiten! Schuld sind immer die Anderen! Jaja!

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  8. Dein Lampentestbericht gefällt mir sehr gut! Gern mehr davon!

    Und von irgendwelchen Leuten, die meinen anonym hier rumtrollen zu müssen, lasse dich nicht beunruhigen! Die sind froh, mal unter ihrer Kellertreppe hervor kommen zu können und sind daher keine Beachtung wert! ;o)

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